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Checkliste Familienfreundlicher Wohnort Hamburg
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
hier finden Sie die Checkliste zum Familienfreundlichen Wohnort Hamburg, die wir auf Basis Ihrer Diskussionsbeiträge in der ersten Phase im Hauptforum und in der Merkmalliste erstellt haben. Die Checkliste soll Ihnen helfen, die Familienfreundlichkeit Hamburger Quartiere und Stadtteile zu bewerten und Anforderungen an neue Wohngebiete zu benennen. Wir werden die Checkliste entsprechend Ihrer weiteren Diskussion pflegen und ausbauen.

Wohnraum
  1. Gibt es genügend bezahlbare, familiengerechte Wohnungen im Quartier?
    • Anzahl der Zimmer
    • Größe der Zimmer (z.B. helle, große Kinderzimmer)
    • familientauglicher Zuschnitt (z.B. Wohnküche, Badezimmer mit Badewanne, Küche ans Wohnzimmer anschließend)
    • Flexible Raumaufteilung (versetzbare Leichtbauwände zwischen den Zimmern)
    • gute Isolierung zwischen den Wohnungen (Lärmschutz)
    • Trittschalldämmung ab 1. Stock
    • gute Lage
    • geräumige Treppenhäuser / Flure (Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen und Fahrräder)
    • Platz zum Wäschetrocknen
    • Partyraum
    • kinderfreundliche Vermieter
    • tierfreundliche Vermieter
    • Garten
    • Balkon
    • Terrasse
    • Fahrstuhl
    • Solaranlage
    • Breite und stabile Fensterbänke
    • Parkplätze (am Rand, nicht zwischen den Häusern)
    • aufgelockerte Architektur
    • keine gleichförmigen Haustypen und -fassaden
    • Bei Neubauten: Variable Grundrisse; Individualität fördern (z.B. durch Wohnprojekte)
    • Bei Neubauten: Passiv- oder Niedrigenergiehäuser
    • Bei Neubauten: Doppel-/ Reihenhäuser mit großer und kleiner Hälfte für unterschiedliche Platzanforderungen
    • Bei Neubauten: Stadthäuser als Alternative zu Geschosswohnungsbau
    • Bezahlbare Grundstücke für Wohneigentum

Wohnumfeld / Stadtteil
  1. Gibt es genügend gute, erreichbare Spielplätze und Freiräume für Kinder im Quartier?
    • Schnelle und sichere Erreichbarkeit
    • Vielfältige Ausstattung für unterschiedliche Altersgruppen (Ausstattungskriterien, die genannt wurden, finden Sie hier)
    • Einzäunung
    • Regelmäßige Pflege und Säuberung (Extrasäuberung)
    • Überdachte Anteile zwecks Schlechtwettertauglichkeit
    • Wohnungsnahe Spielmöglichkeiten
    • Ungestaltete Freiräume zum Toben und Selberausprobieren
    • Schulhoföffnung nachmittags und am Wochenende (z.B. für Skater)
    • Spielstationen (ggf. mit Kinderbetreuung) in Einkaufsstraßen / -zentren
    • (selbstorganisierte) Spielgruppen auf Spielplätzen
    • Mitbestimmungsmöglichkeit (der Kinder) bei Gestaltung
  2. Gibt es genügend attraktive Freiflächen im Quartier?
    • Große Innenhöfe, von der Wohnung aus einsehbar
    • Gemeinschaftsgärten
    • Parkanlagen und öffentliche Grünflächen
    • Aufgelockerte Bebauung
    • Sichere Wege
    • Flächen für Skater
    • Hundewiese
    • Öffentliche Toiletten
    • Sportplätze, die nicht vereinsgebunden sind
  3. Gibt es eine familiengerechte, für alle leicht erreichbare Infrastruktur im Quartier?
    • Kindergarten
    • Schulen
    • Bücherhalle
    • Familientreffpunkte (dazu hier mehr… )
    • Treffpunkte für Jugendliche (mit Angeboten…)
    • Treffpunkte für Alleinerziehende
    • Nachbarschaftliche Netzwerke
    • Ärzte, v.a. Kinderärzte
    • Unterstützungsdienste für Jung und Alt
    • Stadtteilprojekte (Z.B. für Kinder, in denen sie „ihren“ Stadtteil erobern können)
    • Sportvereine
    • Kulturangebote, speziell auch für Mädchen
    • Freibad
    • Einkaufsmöglichkeiten (v.a. Güter des täglichen Bedarfs)
    • Einkaufsservice / -dienste
    • Cafés / Restaurants
    • Barrierefreie Zugänge zu Einkaufszentren, Geschäften, Banken, Behörden
    • Quartiersmanagement / Stadteilbüro
    • Stadtteilinitiativen / Stadttteilgremien

Verkehr

  1. Ist die Verkehrssituation im Quartier familiengerecht?
    • Verkehrsberuhigte Bereiche (z.B. "Wohnhöfe"; Zone 30, Erschließungssstraße ringförmig um Wohnanlage)
    • Spielstraßen (Parkmöglichkeiten außerhalb der Spielstraße)
    • Tempo-30-Zonen
    • Quartiersgaragen
    • Autofreies Wohnen
    • Fußgängerfreundliche Überwege / Verkehrsampeln
    • Stationäre Geschwindigkeitskontrollen
    • Lärmschutzwände
    • Belastung durch parkende Autos
    • Sichere Schulwege
    • Dauer der Ampelphasen für Fußgänger
    • Wenig Verkehr
    • Tempokontrollen vor Schulen
    • Fußgängerampeln vor Schulen und Kitas
    • Schulwegshelfer/Schülerlotsen
  2. Ist die verkehrliche Anbindung des Quartiers familiengerecht?
    • Bushaltestellen
    • Entfernung U-/S-Bahn
    • Entfernung Fernbahn
    • Aufzüge an U-/S-Bahnhöfen; barrierefreie Haltestellen
    • Belastung durch parkende Autos
    • Sichere Schulwege
    • Dauer der Ampelphasen für Fußgänger
    • Sichere Fahrradwege (im Detail )
    • Wenig Verkehr
    • Tempokontrollen vor Schulen
    • Fußgängerampeln vor Schulen und Kitas
    • Schulwegshelfer/Schülerlotsen
    • Busverbindungen in Stadtrandlagen
    • Abgleich der Zeittakte des ÖPNV mit Bedarf der (Schul-)Kinder

Kinderbetreuung und Schule

  1. Gibt es genügend familiengerechte Kinderbetreuungsangebote im Quartier?
    • Ganztagesangebote
    • Kinderbetreuung nach 18 Uhr
    • Krippenplätze (auch für behinderte Kinder)
    • Qualifiziertes Betreuungspersonal
    • Oma-Hilfsdienste
    • Tagesmütter
    • Ferienangebote
    • Elternschule (mehr Details )
    • Flexible Hortplätze für Schulkinder
  2. Wie ist die Schulsituation im Quartier?
    • Verschiedene Schulformen (v.a. Ganztagsschulen)
    • Leichte Erreichbarkeit
    • Attraktive Lernangebote und -formen
    • Sichere, nicht zu weite Schulwege
    • Hausaufgabenhilfen


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